Events Search and Views Navigation
September 2026
5. Nacht der Philosophie: Digitale und analoge Heimat
Foto © Gerolf Nikolay – GMF-Productions Knapp 20 Stunden pro Woche verbringt der Durchschnittsdeutsche mit Social Media oder Online-Videos. Tendenz leicht steigend, vor allem bei jungen Menschen. Für viele von ihnen ist die digitale Welt zu einer neuen Heimat geworden. Hier treffen sie Gleichgesinnte, schließen Freundschaften und fühlen sich von anderen verstanden - alles Charakteristika dessen, was man von jeher als Heimat bezeichnet. Aber hält der digitale Raum, was er verspricht? Lässt sich Heimat in die Virtual Reality verlegen oder braucht…
Find out more »Hoffen – aber wie? Über eine fast vergessene Kraft des Menschseins
Wie sollen wir hoffen? Die aktuelle Weltlage bietet wenig Anlass zur Hoffnung. Angesichts von Klimakrise, zerfallenden Demokratien und Kriegen fällt es Menschen schwer, hoffnungsvoll zu bleiben. Soziale Bewegungen für eine bessere Zukunft wie zum Beispiel Fridays for Future, No Kings-Proteste oder die #metoo-Bewegung scheinen an der Realität zu scheitern. Müssen wir lernen, ohne Hoffnung zu leben? Oder gar: Brauchen wir Hoffnung überhaupt? Hoffnung ist ambivalent: Hoffnung kann täuschen, lähmen und Zukunft zerstören. Sie täuscht, wenn die Realität ausgeblendet wird und…
Find out more »October 2026
Stadt, Land, Heimat? Fragen zu Kultur und Identität
Heimat und Identität sind drängende Themen unserer Zeit. Krisha Kops führt Sie zusammen mit der Hochschule für Philosophie München in den philosophischen Kosmopolitismus ein und diskutiert mit Ihnen Fragen wie: Wo sind wir zuhause? Und was ist unsere Kultur? Unsere Welt ist ein komplexes Geflecht: Identitätsfragen beschäftigten längst nicht mehr nur die Politik, sie prägen unser Alltagsleben. Wer oder was bin ich? Und wer sind dann wir? Die zunehmende kulturelle Vielfalt prägt Gesellschaften und lädt uns zum Nachdenken darüber ein,…
Find out more »November 2026
Weltanhörung – Vom vergessenen Sinn des Hörens
Es wird viel geredet dieser Tage. Twitter, Talkshow, Tribüne – die Stimmen mehren sich, aber mehrt sich auch der Sinn? Im Gegenteil, weil das stille Pendant der Rede zunehmend verloren geht: das Zuhören. Selbst die Philosophie, die so unermüdlich über die Sprache nachgedacht hat, überhörte das Hören. Dabei beginnt jeder Dialog nicht beim ersten Wort, sondern beim ersten Ohr. Wir wollen an diesem Abend lauschen: den Worten über die Dominanz des Sehens, des Wortes, über den Unterschied zwischen Hören, Zuhören…
Find out more »



