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SUMMARY:5. Nacht der Philosophie: Digitale und analoge Heimat
DESCRIPTION:Foto © Gerolf Nikolay  – GMF-Productions\nKnapp 20 Stunden pro Woche verbringt der Durchschnittsdeutsche mit Social Media oder Online-Videos. Tendenz leicht steigend\, vor allem bei jungen Menschen. Für viele von ihnen ist die digitale Welt zu einer neuen Heimat geworden. Hier treffen sie Gleichgesinnte\, schließen Freundschaften und fühlen sich von anderen verstanden – alles Charakteristika dessen\, was man von jeher als Heimat bezeichnet. \nAber hält der digitale Raum\, was er verspricht? Lässt sich Heimat in die Virtual Reality verlegen oder braucht es für unsere Beheimatung den physischen Raum auf Erden? \nBei der 5. Nacht der Philosophie in Fulda unterbreiten drei Denker ihre Antwortvorschläge.\nDr. Krisha Kops (München) befasst sich mit der Frage\, inwiefern Heimat als kulturelles Konstrukt beschrieben werden kann. Dr. Nikolas Dierks (Lüneburg) fragt nach der Bedeutung von Werten für die Herausbildung von Heimatkonzepten und deren Übertragbarkeit in den digitalen Raum. Und der Fuldaer Philsoph Dr. Christoph Quarch deutet den Begriff der Heimat vor dem Hintergrund eines ganzheitlichen Menschenbildes\, das unterschiedliche Spielarten von Beheimatung nahelegt. \nNach den Vorträgen und einem Imbiss haben Sie die Möglichkeit\, mit den Philosophen ins Gespräch zu kommen. \nDie Gebühr ist inklusive Getränke und Essen.
URL:https://krishakops.de/workshops-and-presentations/5-nacht-der-philosophie-digitale-und-analoge-heimat/
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SUMMARY:Hoffen – aber wie? Über eine fast vergessene Kraft des Menschseins
DESCRIPTION:Wie sollen wir hoffen?\nDie aktuelle Weltlage bietet wenig Anlass zur Hoffnung. Angesichts von Klimakrise\, zerfallenden Demokratien und Kriegen fällt es Menschen schwer\, hoffnungsvoll zu bleiben. Soziale Bewegungen für eine bessere Zukunft wie zum Beispiel Fridays for Future\, No Kings-Proteste oder die #metoo-Bewegung scheinen an der Realität zu scheitern. Müssen wir lernen\, ohne Hoffnung zu leben? Oder gar: Brauchen wir Hoffnung überhaupt?\nHoffnung ist ambivalent: Hoffnung kann täuschen\, lähmen und Zukunft zerstören. Sie täuscht\, wenn die Realität ausgeblendet wird und das Erhoffte nicht eintritt. Sie lähmt\, wenn Menschen untätig bleiben\, ohne sich aktiv einzusetzen. Hoffnung birgt ein zerstörerisches Potenzial.\nZugleich kann Hoffnung Lebensressource sein\, zum Handeln motivieren und Zukunft schaffen. Sie ist Ressource\, wenn Menschen das Mögliche sehen\, das noch nicht eingelöst ist. Sie motiviert\, wenn wir Initiative ergreifen\, auch wenn der Ausgang offen ist. Als aktive\, positive und zukunftsgerichtete Kraft macht sie Menschen zu Gestalter:innen der Welt.\n„Eine Gesellschaft ist nur in dem Maße Gemeinschaft\, wie sie gemeinsam hofft und dadurch handelt“\, schreibt der Philosoph Krisha Kops. „Verbunden durch ein gemeinsames Ziel werden vereinzelte Ichs zu einem Wir.“ Wie sollen wir hoffen? Welche Handlungsspielräume eröffnen sich für Organisationsberatung\, Supervision und Coaching in Zeiten zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit?\nHerzliche Einladung ans Ufer des Starnberger Sees!
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LOCATION:Evangelische Akademie Tutzing\, Schlossstraße 2+4\,\, Tutzing\, 82327\, Germany
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SUMMARY:Stadt\, Land\, Heimat? Fragen zu Kultur und Identität
DESCRIPTION:Heimat und Identität sind drängende Themen unserer Zeit. Krisha Kops führt Sie zusammen mit der Hochschule für Philosophie München in den philosophischen Kosmopolitismus ein und diskutiert mit Ihnen Fragen wie: Wo sind wir zuhause? Und was ist unsere Kultur? \nUnsere Welt ist ein komplexes Geflecht: Identitätsfragen beschäftigten längst nicht mehr nur die Politik\, sie prägen unser Alltagsleben. Wer oder was bin ich? Und wer sind dann wir? Die zunehmende kulturelle Vielfalt prägt Gesellschaften und lädt uns zum Nachdenken darüber ein\, was ‚wir‘ eigentlich sind und was Heimat bedeuten kann. Sie befassen sich mit diesem Thema in München\, das sich selbst als Weltstadt mit Herz bezeichnet. Hier trafen und treffen nicht nur die verschiedensten Nationalitäten\, Religionen und Ethnien aufeinander\, sondern auch die widersprüchlichsten Auslegungen\, was Heimat\, Kultur und Identität bedeuten. Vor diesem spannenden Hintergrund philosophieren Sie zusammen mit Dr. Krisha Kops und Kolleginnen und Kollegen aus dem Zentrum für Globale Fragen über Ihr eigenes Sein und das der Gesellschaft. Das anregende kulturelle Programm der Stadt\, ihre Theater\, Museen und Restaurants ergänzen genussvoll das gegenwartsrelevante Thema.
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LOCATION:Hochschule für Philosophie München\, Kaulbachstraße 31 a\,\, München\, 80539\, Germany
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SUMMARY:Weltanhörung - Vom vergessenen Sinn des Hörens
DESCRIPTION:Es wird viel geredet dieser Tage. Twitter\, Talkshow\, Tribüne – die Stimmen mehren sich\, aber mehrt sich auch der Sinn? Im Gegenteil\, weil das stille Pendant der Rede zunehmend verloren geht: das Zuhören. Selbst die Philosophie\, die so unermüdlich über die Sprache nachgedacht hat\, überhörte das Hören. Dabei beginnt jeder Dialog nicht beim ersten Wort\, sondern beim ersten Ohr. Wir wollen an diesem Abend lauschen: den Worten über die Dominanz des Sehens\, des Wortes\, über den Unterschied zwischen Hören\, Zuhören und Lauschen\, über deren Leiblichkeit\, über Stille und Aufmerksamkeit\, gar über die Verletzlichkeit und Resilienz\, die wirkliches Zuhören voraussetzt – und der Frage\, ob eine Welt\, die wieder zuhörte\, eine andere wäre.
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