Ich seh’ die Hand vor Augen nicht

Schwindel, dünner Luft,

Ich seh die Hand vor Augen nicht.

Wohin?                 – fragt der Mensch,

Doch hat er nur dies Grau in Sicht

 

So stapft er schweren Schrittes

In der Götter eisig Garten,

Bergauf in Richtung Olymp.

Verloren, verzweigte Pfade.

Wo Welten sich umarmen,

Wo Herzen schnell doch leise schlagen,

Bald unter weißen Decken,

Geküsst von wasserweichen Atem,

Berührt von grünen Händen,

Die suchend ins Grauweite ragen

Wohin?          – fragt der Mensch,

Doch im Bergecho hört er,

Die Nichtigkeit seiner Frage.

Seine Schneespuren bleiben

Unterm Weiß der Zeit begraben.

 

Schwindel, dünner Luft,

Ich seh die Hand vor Augen nicht.

Wohin?                  – fragt der Mensch.

Er weiß zu fragen braucht er nicht.

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